• Sportliche Aktivitäten im Schulkonzept

    Sportwettkämpfe und Sportprojekte

    Unsere Schule nimmt regelmäßig an den folgenden Wettkämpfen teil.
    Inhaltlicher Ablauf:

    Schwimmen

    Im Februar / März werden an zwei verschiedenen Tagen die Wettkämpfe zu den Stadtmeisterschaften durchgeführt.

    Für die Jahrgangsstufe 3 und 4:

    50m Brust, 50m Freistil, 8x50m Freistilstaffel

    Für die Jahrgangsstufe 1 und 2:

    25m Freistil, 4x25m Freistilstaffel

    Fußball

    Im Mai / Juni finden die Vorrunden zu den Stadtmeisterschaften statt. Alle teilnehmenden Schulen werden in Gruppen eingeteilt. Der Gruppensieger qualifiziert sich dann für die Endrunde.

    Leichtathletik

    Ebenfalls im Mai/Juni beginnen im Dreikampf ( 50m Lauf, Weitsprung, Schlagballweitwurf) und in der 8x50m Pendelstaffel die Vorkämpfe zu den Stadtmeisterschaften. Hierbei qualifizieren sich die 12 "punktbesten" Schulen für den Endkampf.
    Unsere Jungen- und Mädchenmannschaften werden nach den erzielten Ergebnissen des Schulsportfestes gebildet. (Oeffnet den Link zu einer internen Seite im aktuellen Fenster.siehe auch: Schulaktivitäten -> Sport ). In den vergangenen Jahren hat unsere Schule große Erfolge erzielen können.

    Mehrmals wurden wir Stadtmeister in der 8x50m Staffel.
    Alle Mannschaften werden durch intensives Training auf die Wettkämpfe vorbereitet. Dabei werden sie durch engagierte Eltern, die über eine entsprechende Ausbildung (Trainerschein, Übungsleiterschein, etc.) verfügen, unterstützt.

    Damit unsere Schüler als Mannschaft erkennbar sind, wurden sie vom "Werbering Obermarxloh - Röttgersbach" mit einheitlichen Trikots, versehen mit dem Namen unserer Schule, ausgestattet.

    Neben der Teilnahme an den verschiedenen Stadtmeisterschaften, bei denen in jeder Disziplin die erfolgreichsten Schüler unserer Schule an den Start gehen, führen wir auch regelmäßig klasseninterne oder klassenübergreifende Sportprojekte durch. So haben wir zum Beispiel am World Games Funday teilgenommen sowie ein schulinternes Fußballturnier für alle Schüler der 3. und 4. Jahrgangsstufen durchgeführt, das wiederum in das Projekt Fit am Ball eingebunden war.

    Seit mehreren Jahren nehmen wir immer wieder an Sportprojekten des Jugendrings der Stadt Duisburg teil. Diese sehen meist so aus, dass mehrere Mitarbeiter des Stadtjugendrings zu bestimmten Themen einen großen Sportparcours in unserer schuleigenen Sporthalle aufbauen, der dann innerhalb eines Vormittags von mehreren Klassen durchlaufen wird.

    Ebenfalls profitieren unsere Schüler von der besonders guten Kooperation mit dem Sophie-Scholl-Berufskolleg. Durch die tatkräftige Unterstützung von Lehrern und Schülern des Berufskollegs wird nicht nur das Sportprogramm im Rahmen der Offenen Ganztagsschule bereichert, sondern auch bei der Organisation und Durchführung von Sporttagen und -projekten greifen wir gerne auf deren Hilfe zurück.

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    Kompensatorischer Sport in der Schule

    Wahrnehmen und Bewegen sind Grundlagen der Entwicklung eines Menschen. Die Entwicklung der Motorik steht in engem Zusammenhang mit der emotionalen, der sozialen und der kognitiven Entwicklung.

    Für eine harmonische Entwicklung sind vielfältige Anregungen und Herausforderungen nötig, die die sozio-ökologischen Bedingungen der Lebenswelt von Kindern häufig nicht mehr bieten. Motorische Entwicklungs-, Lern- und Leistungsdefizite, Wahrnehmungsstörungen und physische Leistungsschwächen sowie unangemessenes, psycho-sozial auffälliges Verhalten beeinträchtigen Gesundheit und Wohlbefinden einer großen Zahl von Schülern.

    Der kompensatorische Sport in der Schule übernimmt hier die Aufgabe einer Intervention: Durch gezielte Maßnahmen individueller Förderung sollen motorische wie auch physische Defizite ausgeglichen werden. Über die Erfahrung von Bewegungsfreude, von motorischer Handlungs- und Leistungsfähigkeit und von sozialer Anerkennung kann ein positives Selbstkonzept aufgebaut und gefestigt sowie soziale Kompetenz erweitert werden, um damit zur Entwicklung bzw. Stabilisierung der Persönlichkeit beizutragen.

    Der kompensatorische Sport in der Schule umfasst Fördermaßnahmen für Schüler mit Haltungs-, Ausdauer- und Koordinationsschwächen sowie Fördermaßnahmen für wenig motivierte, leistungsschwache und bewegungsgehemmte Schüler. Diese speziellen gesundheitsfördernden Maßnahmen im Schulsport haben zum Ziel, Schüler so zu fördern, dass sie sich der Leistungsfähigkeit ihres Körpers (wieder) sicher werden und jene Kompetenzen erwerben können, die für die Teilnahme am Bewegungsleben der Gleichaltrigen wichtig sind. Ein übergeordnetes Ziel dieses Unterrichts als einer freiwilligen Maßnahme ist es, über die Erweiterung des Bewegungskönnens der Kinder auch zum Abbau von Randstellungen und somit zu einer ausgeglichenen geistig-seelischen und sozialen Entwicklung beizutragen.

    Inhalte des Kompensatorischen Sports in der Schule können alle Formen von Bewegung, Spiel und Sport sein. Insbesondere eignen sich die Inhalte der psychomotorischen Erziehung dazu, Körpererfahrungen zu vermitteln und eine (Körper)Identitätsfindung zu unterstützen sowie die Entwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit zu fördern. Aber auch Bewegungs-, Spiel- und Sportformen, die aktuellen Trends des Freizeit- und Breitensports entstammen und für die Zielsetzung des Kompensatorischen Sports aufbereitet werden, können dazu beitragen, Schüler zu befähigen und zu ermutigen, am Bewegungsleben und am Sport in der Gesellschaft teilzunehmen und dadurch ihr Wohlbefinden zu steigern.

    Grundsätzlich orientiert sich die Auswahl der Inhalte einerseits an den Interessen, Vorlieben und Wünschen der Schüler, andererseits an deren motorischen, emotionalen, psychosozialen und kognitiven Fähigkeiten.

    Der Kompensatorische Sport in der Schule findet bisher bei uns in dafür vorgesehenen Sportförderkursen, Förder- und Fitnessgruppen sowie motopädagogischen Projekt-gruppen statt, die von Lehrkräften erteilt werden, die eine speziell für diese Kurse benötigte Qualifizierung vorweisen können.

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